| Bankabsicherung & Schufa |
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Einer der wichtigsten Aspekte beim "Wie finanziere
ich?" ist die Frage "Kann ich überhaupt finanzieren?" Die Frage nach der
Zahlungsfähigkeit stellt sich insbesondere Ihre Bank!
Die Zahlungsfähigkeit lässt sich nicht allein mit der Vorlage von Lohnabrechnungen und Nebenkostenkalkulationen nachweisen - oft ist die Zahlungsfähigkeit eines Kreditnehmers maßgeblich durch die Abzahlung anderer, bereits laufender Darlehen beeinträchtigt. Bei Krediten über 250.000 Euro müssen und dürfen Kreditgeber daher die Offenlegung aller Finanzen verlangen. Das ist gesetzlich so vorgeschrieben. Die Zahlungsfähigkeit ergibt sich zum Einen aus dem Wert der als Sicherheit dienenden Immobilie, die finanziert wird, und zum Anderen aus der allgemeinen wirtschaftlichen Situation des Antragstellers. Diese wird in der Regel durch eine Schufa-Abfrage geregelt. Hinter der "Schufa" verbirgt sich die "Vereinigung der deutschen Schutzgemeinschaften für allgemeine Kreditsicherung". Über 2000 Kreditinstitute und noch einmal über 2000 Leasing-Anbieter, Händler, Wohnungsgesellschaften, Inkasso-Unternehmen und Dienstleister arbeiten der Schufa mit Ihren Daten zu. Aus dieser Datenfülle zeichnet diese ein zuverlässiges Bild der finanziellen Lage der Person, die sich auf eine Verschuldung einlässt. Die Schufa beziffert ihren Mitgliedern die Ausfallwahrscheinlichkeit des beantragten Kredites. Hier geht es nicht darum zu erfahren, wieviel Schulden eine Person hat, sondern realistisch gegenüber zu stellen, ob diese Person für (evtl. weitere) Kredite gerade stehen kann. Ihre Bank kann bei wackeliger Kreditwürdigkeit zusätzliche Sicherheiten verlangen, Bürgen ins Boot holen oder Übereignungen von Lebensversicherungen verlangen. Letztendlich ist es das verständliche Bestreben eines Geldgebers, die Sache so sicher wie möglich zu machen. |